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- 10.7.2009: WIND TURBINE TRAINING WORKSHOP – 30th MAY TO 14th JUNE 2009
- 2.7.2009: Eine weitere Etappe ist geschafft: 30 Teilnehmer in Buea lernen Windturbinenbau
- 1.6.2009: Bücherflohmarkt zugunsten von Green Step in Wolfratshausen
- 28.5.2009: Endlich: Die Windturbine in M’muock läuft! Und die Palastfrauen bekommen Strom aus der Steckdose!
Infos zum Projekt
GREEN STEP e.V. auf der Jugend Umweltkonferenz in Eschwege
Bericht von Referent Daniel Scholz:
Seit vergangenem Jahr bietet die Grüne Jugend Eschwege eine Jugendumweltkonferenz zu Erneuerbaren Energien an. In diesem Jahr waren drei Referenten beteiligt, die mit insgesamt mehr als 20 Jugendlichen Inhalte diskutiert und entwickelt haben. Vertreten war GREEN STEP e.V. durch Daniel Scholz.
Der Workshop zu erneuerbaren Energien mit dem Schwerpunkt Windenergie wurde von GREEN STEP in spontaner aber sehr fruchtbarer Zusammenarbeit (!) mit Herrn Wersich von der FH Kassel gestaltet. Ziel für GREEN STEP war es, neben dem Vereinskonzept auch den Hintergrund unserer Windenergieprojektarbeit als Entwicklungshilfe zu thematisieren. Herr Wersich weitete immer wieder den Blick auch auf andere Technologien, indem er aus seiner Erfahrung als Solarenergieexperte berichtete.
Einführender Natur war ein erster Übervortrag über aktuelle Entwicklungen im Windanlagenbau. Besonders auf die Trends zu immer größer skalierten Anlagen und schrumpfender Kostendegression (durch noch mögliche Skaleneffekte) wurden angesprochen. In der Folge befindet sich Windstrom nach wie vor auf einem relativ hohen Kostenniveau. Nur an sehr wenigen Standorten ist er ohne staatliche Förderung rentabel.
In einem zweiten Arbeitschritt wurde vor diesem Hintergrund ein Blick hinein in den weltweiten Windstrommarkt geworfen. Die Teilnehmer konnten sehr intuitiv Gründe erfassen, weshalb besonders Afrika bzw. die Subsahara bislang kaum nennenswerte Kapazitäten in der Nutzung von Windenergie aufbauen konnte. Dass dahinter nicht immer eine Frage von Kapital allein ist, zeigte der Verweis auf die bislang sehr begrenzte Nutzung von Förderungsmöglichkeiten über Kioto-Klimamechanismen.
Ausgehend von den Erkenntnissen über Anlagenbau und Markt konnten die Jugendlichen in einem dritten Modul selbst vertieft diskutieren, welche Hemmnisse für Windanlagen in einem afrikanischen Land bestehen und welche Anpassungen daher für die erfolgreiche Nutzung von Windenergie notwendig sind. Auf diese Weise war es den Teilnehmern sehr leicht, die Logik und das Ziel des Entwicklungskonzepts von GREEN STEP selbständig zu erfassen. In Afrika wie anderswo machen wir die Erfahrung: Es sind keine Reisbrettlösungen gefragt, sondern auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnittene Ansätze.