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Research Trip nach M’muock 2008


Ndanda,

 

das heißt soviel wie Guten Tag – unser erstes Wort im M’muock Dialekt. Wir haben noch viele Wörter zu lernen – zwar funktioniert die Kommunikation in M’muock Fossimondi (wie der komplette Name unseres Projektdorfes heißt) sehr gut auf Englisch, aber die Leute sind begeistert, wenn wir auch ein paar Worte in ihrem Dialekt sprechen.

 

Das Auto…

Aber lasst mich von vorne anfangen. Am Freitag, 19.9. um 12.00 Uhr ging es los – mit dem Auto von Nkong Hilltop (ein Vierradantrieb Toyota Pick Up). Wir können uns das Auto ab und zu von Nkong Hilltop ausleihen (gegen eine Gebühr), was das Reisen für uns einfacher macht. Nachdem wir nun bei dieser Reise aber festgestellt haben, dass ein Auto auch so manche Probleme hervorrufen kann, werden wir es nur nutzen, wenn notwendig, also nur, wenn wir wirklich etwas ins Dorf transportieren müssen und ansonsten mit Public Transport reisen.

Unsere Begleiter waren: Fabian – er ist ein Mitglied des Board of Advisors von Nkong Hilltop (unserer Partneroganisation) und kommt auch aus M’muock (er ist dort aufgewachsen), Dr. Kennedy Fozao, Projektkoordinator von MUDECA (das ist die M’muock Cultural and Development Association) und natürlich Edwin – unser Projektassistent. Zu fünft ging es also los – und Freitag abend waren wir dann auch in M’muock.

Die Strassen

 

Allerdings hatten wir die Straßenverhältnisse etwas unterschätzt – durch die späte Regenzeit war die Feldstraße ins Dorf komplett aufgeweicht und wir blieben ein paar Mal stecken. Zu allem Überfluss machte dann das Auto auch noch komische Geräusche und wir mussten feststellen, dass der Keilriemen kurz vorm reißen war, obwohl das Auto angeblich am Tag zuvor in der Inspektion war… Unsere Laune war also gleich mal etwas getrübt als wir in „unserem Haus“ in M’muock ankamen. „Unser“ Haus – das ist das Haus von Patricias Vater, in dem wir von nun an wohl immer (kostenlos) übernachten können, wenn wir im Dorf sind.

 

Unser Zimmer

Das ist sehr praktisch, da es ein im Gegensatz zu den anderen Häusern im Dorf ein Wasserklo hat und zudem einen Gaskocher - auch Dorfpolitisch gesehen ist es praktisch, wenn wir nicht bei einem der direkt Projektbeteiligten übernachten, da wir so nicht zwischen die „Fronten“ geraten und keiner mit unserer „Freundschaft“ vor den anderen angeben kann und keiner beleidigt ist, wenn wir in dem einen oder anderen Haus übernachten.

 

Auf der Suche nach Standorten

Am nächsten morgen wurden wir um 7.00 Uhr von Edwin, Fabian und Dr. Kennedy abgeholt und nach ein

em Frühstück bei dieser Mama hier (es gab Papp - das heisst nicht nur so sondern schmeckt auch so ;))Restaurant in M’muock

 

ging es zu unserer Tagesentdeckungsreise – wir wollten gemeinsam die besten Orte für die geplanten Demonstrationsanlagen im Dorf ausfindig machen. Da unser Auto ja leider komische Geräusche machte ließen wir es in der Obhut der Dorfmechaniker und bewegten uns nun mit 5 Motorrädern voran. Was auch wirklich besser so war, denn die meisten Straßen, die wir auf unserer Tagestour befuhren, waren nicht gerade Straßen für Autos.

 

Bikeriders

 

Durch die Regenzeit, waren viele Straßen für Autos unpassierbar. Gemeinsam machten wir uns also auf den Weg und konnten so einen guten Überblick über die Topographie im Dorf bekommen (die wir zwar schon kannten, aber das war alles 1 Jahr her). Wir haben jede Menge kleine Wasserläufe und Wasserfälle entdeckt, die für die Wasserkraftanlagen geeignet sind. Das Potential für kleine selbstgebaute Wasserkraftanlagen ist wirklich immens, denn es waren Wasserfälle und Wasserläufe, die auch in der Trockenzeit genug Wasser führen.

 

Wasserfall

 

Zudem haben so einige Hügel entdeckt, die für die Windkraftanlagen, die die Handwerker demnächst lernen zu bauen, geeignet sind. Ziel war es einen Standort für eine Demonstrationswasserkraftanlage und einen Standort für eine Demo-Windkraftanlage ausfindig zu machen.

 

Suche nach Standorten

Das ist uns bei der ersten Tour auf dem Motorrad (und dann immer wieder von der Straße weg zu Fuß durch die Felder) gelungen. Wir waren sehr viel zu Fuß unterwegs und haben uns die Felder und Bachläufe angesehen.

In den darauf folgenden Tagen Montag haben wir dann angefangen diese beiden Standorte genauer zu untersuchen und erste Messungen zu machen, damit wir wissen wie die Anlagen aussehen müssen.

Die Demonstrationsanlagen werden an zwei Standorten gebaut:

Windmessung

 

Auf dem Brown Hill wir die erste Windkraftanlage errichtet (in der näheren Umgebung sind 10 Haushalte) und am Folefay- Wasserfall in der Nähe des Chiefs (oder Fons) Palace (in der näheren Umgebung sind ca. 20 Haushalte).

 

Folefay

 

Die Demoanlagen sollen dazu dienen, der Bevölkerung zu zeigen, was man mit den Anlagen alles betreiben kann und wie sie funktionieren. Sie sind also der erste Schritt zur Sensibilisierung. Sie werden wir im Projektplan beschrieben durch die „beneficiaries“ mit finanziert werden.

 

Datenerhebung

Dieser erste Teil unseres Trips war zwar nun teurer als erwartet, da wir statt mit dem eigenen Auto mit Motorrädern unterwegs waren, dafür aber erfolgreich – Mission accomplished . Ein zweites Ziel unseres Trips war die Datensammlung für die Impactmessung unseres Projekts zu beginnen. Dazu hatten wir in den Wochen in Buea einen Fragebogen entwickelt (den ich euch gerne auf Nachfrage zusende), der nun in 100 Haushalten durchgeführt werden soll, um Informationen über Einkommen, Ausgaben und Erwartungen an Elektrizitätsversorgung herauszufinden. In einem Workshop haben wir am Sonntag 10 Lehrer in einem Workshop gebrieft, wie sie die Fragebögen ausfüllen sollen und wie sie die zu interviewenden Haushalte befragen sollen.

 

Interviewer Training

 

Der Workshop war sehr erfolgreich und hatte auch ein paar prominente Gäste – wie z.B. den Vorsitzenden des Traditional Council (eine Institution im Dorf, die sich um das friedliche Zusammenleben und die Bewahrung der Tradition im Dorf kümmert).

Die Interviewer sollten nun die ersten Interviews machen und am Mittwoch wollten wir uns wieder treffen, um die ersten Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu klären.

 

Am Montag machten wir uns dann noch mal auf zu einer Wanderung zum Brown Hill, wo wir ausgemessen haben, wie viel Platz wir dort für das Windrad haben.

Gemessen haben wir zudem die Windgeschwindigkeit – als Stichprobe auf dem Hügel (siehe Foto) und über Nacht bei unserem Haus in M’muock – in der Nacht hatten wir Spitzengeschwindigkeiten bis zu 14,7 m/s!

 Windmessung 2

Trip nach Bafoussam und Bamenda oder das Auto II…

Wir waren also seit Ankunft im Dorf zu Fuß und mit Motorrädern unterwegs und in unserer naiven deutschen Art dachten wir, wir könnten dann am Dienstag (es waren ja 3 Tage Zeit um unser Auto zu reparieren) früh dann nach Bafoussam und Bamenda fahren, um dort ein paar Projekte zu besichtigen, die auch mit Wind- und Wasserkraft arbeiten. Gott sei Dank hatten wir am Montag noch mal nachgefragt, was denn mit unserem Auto ist – und mussten leider fest stellen, das bisher noch niemand in Dschang (das ist die näheste Stadt) war, um unseren neuen Keilriemen zu holen. Am Ende schickten wir also ein Motorrad am Montag los, um den Keilriemen zu holen. Der wurde dann allerdings erst am Dienstag morgen ausgetauscht – sprich wir warteten 3 Stunden darauf, dass wir los fahren können. Und das Geräusch war durch den Austausch des Keilriemens dann leider doch nicht verschwunden…

Unseren Trip nach Bafoussam und Bamenda sahen wir schon schwinden, ab jetzt ging es also nur noch darum, das Auto zu reparieren. Wir planten also einen Trip nach Dschang, zur Werkstatt und wollten uns dort dann auch mit Gilbert – einem PhD Studenten an der Uni treffen, der seine Master-Arbeit über Deforestation and ist impact on development im Dorf M’muock geschrieben hatte.

 

Windrad auf dem Weg nach Dschang

 

Auf dem Weg nach Dschang hielten wir noch mal an dem Windrad an, das uns letztes Jahr zu dem Projekt inspiriert hatte. Es steht in Nachbardorf und soll eine Wasserpumpe für ein Krankenhaus betreiben – allerdings nicht mechanisch, sondern es soll elektrisch Wasser pumpen.

Wir erfuhren, dass das Windradprojekt von einem Dorfbewohner, der in Frankreich studiert hat und nun dort arbeitet angestoßen wurde. Ein Krankenhausmitarbeiter erzählte uns etwas mehr zum Projekt und zeigte uns das Batteriehaus. Das Windrad, das ihr im Bild seht (das auch schon kaputt ist wie ihr seht), wurde 2006 gespendet von einer französischen Firma. Sie erzeugen Strom, der über eine 50m lange Leitung in eine riesige Batterieianlage (Starterbatterien) eingespeist wird. Ein Wechselrichter erzeugt aus dem Gleichstrom Wechselstrom, womit dann 3mal pro Tag 1000 Liter Grundwasser aus einem 45 m tiefen Brunnen gepumpt wird. Eine sehr komplizierte Vorgehensweise da besonders Windturbinen geeignet sind Wasser zu pumpen, ohne den Weg über die Stromerzeugung zu gehen.

Das System hat genau 8 Monate funktioniert – man hatte einen Studenten aus dem Dorf, der an der Polytechnique in einer nahen Stadt studiert, gefunden, der das Windrad betreuen und warten sollte. Als es jedoch im Krankenhaus (es ist inzwischen an die nationale Stromversorgung angeschlossen) einen Stromausfall gab, kam man auf die Idee das Windrad zur Stromversorgung des Krankenhauses zu nutzen statt für die Pumpe. Auf diese Idee kam ein anderer Elektriker, denn der Student, der das System warten sollte, war gerade nicht in Reichweite. Dieser Elektriker beschloss also die Sicherungen des Wechselrichters zu überbrücken und dann das ganze Krankenhaus mit Strom aus der Windkraftanlage zu versorgen. Das allerdings machte der Wechselrichter nicht mit…Die Anlage steht nun schon seit Monaten still, denn ein neuer Wechselrichter bzw. ein Ersatzteil für den Wechselrichter kann man hier in Kamerun nicht bekommen…Keiner kennt sich mit der Technik aus und die Windturbinen gehen kaputt, da sie ohne Last laufen

 

Es ist wirklich schade um die Technik, aber es zeigt, wie immens wichtig es ist, sich in einem solchen Projekt auf die lokal erhältlichen Materialen und auf den Transfer von Wissen zu stützen. Alles andere geht nur einmal kaputt, dann ist es ein weiteres Mahnmal für gescheiterte Entwicklungshilfe.

 

Ein kleiner Hinweis am Rande – im Batteriehaus lagen alle Unterlagen zum Projekt, die wir besichtigen konnten – das Budget für diese Windanlage war so hoch wie das für unser ein Jahr Ausbildungsprojekt…

 

Umweltbildung

Farming in M’muock

 

Nach der Besichtigung des Windrades machten wir uns weiter auf den Weg nach Dschang – zur Autowerkstatt. Als wir allerdings auf die geteerte Straße kamen, stellten wir fest, dass die fürchterlichen Straßenverhältnisse und Schlammlöcher wohl ein weiteres Tribut gefordert hatten – unseren rechten Vorderreifen, der sich verbogen hatte… Damit war klar – weiter als nach Dschang kommen wir nicht. Wir ließen Edwin also mit dem Auto in der Werkstatt und trafen uns mit Gilbert, der uns versprach eine Kopie seiner Masterarbeit zu besorgen und zuzusenden. Er hat zudem eine Arbeit über sustainable agriculture in M’muock geschrieben, die wir auch von ihm erhalten werden. Diese Informationen sind für unsere Unterprojekt – die Umweltbildung wichtig, und Gilbert hat zu diesem Thema schon viele Daten gesammelt, die uns helfen werden, das Umweltbildungsprogramm anzupassen. Was wir allerdings immer wieder festgestellt haben, ist das die Menschen hier in Kamerun eine ganz andere Vorstellung vom Thema Nachhaltigkeit haben als wir. Hier geht es vor allem um die nachhaltige Entwicklung für die Menschen, um mehr Einkommen – auch auf Kosten der Natur. Es geht darum, dass es den Menschen nachhaltig besser geht. Bei uns hat der Begriff inzwischen oft die Bedeutung nachhaltig im Sinne von Ressourcenschonend. Die Verbindung von beidem ist das, was wir mit unserem Projekt in gewisser Weise anstreben. Ob das möglich ist, wird sich zeigen. Denn ich kann absolut verstehen, dass in unserem Projektdorf jeder so schnell wie möglich viel Geld machen will. Wobei viel Geld hier nicht viel im unserem Sinne heißt, sondern Geld, um die Kinder in die Schule zu schicken, sich ein Handy leisten zu können o.ä. Ich kann es niemandem verdenken, wenn man dann nicht so sehr an die „globalen“ Folgen, die in dem Fall Folgen für die Umwelt des Dorfes sind, denkt. Denn Folgen der extensiven Landwirtschaft und Nutzung der Ressourcen bekommen auch die Menschen hier zu spüren (weniger Wasser durch Deforestation, Landrutsche, Trinkwasserverschmutzung, usw.).

Oft fehlt jedoch der Überblick darüber, woher diese Probleme rühren.

Da sie aber alle von der Landwirtschaft leben und einen sehr großen Teil zur Nahrungsmittelversorgung von Kamerun beitragen, wird der Weg wohl steinig, um über die Probleme durch Übernutzung zu sprechen. Denn ob ich in ihrer Situation von einem Ausländer erzählt bekommen will, dass das was ich mache, um zu Überleben schlecht für die Umwelt ist- ich wage es zu bezweifeln. Hier werden wir auf die Hilfe unserer lokalen Partner angewiesen sein, und auf die Hilfe von ein paar Menschen im Dorf wie Gilbert (auch er kommt aus dem Dorf), die erkannt haben, dass man z.B. etwas gegen Deforestation unternehmen muss. Es wird es ein sehr langer Weg werden, um über Umweltproblematiken durch Müll, Pestizide und Landwirtschaft zu diskutieren, falls es überhaupt möglich sein wird. Denn er ist eine große Veränderung die nötig wäre, die evtl. auch erst einmal kostet – sprich zu weniger Produktion führt…

 

Wir werden das mit unserem lokalen Partner für Umweltbildung besprechen, den wir kurz vor unserer Abreise ins Dorf ausfindig gemacht haben. Er hat eine NGO namens People Earthwide und hat 2003 an einem EU Projekt mitgearbeitet um Umweltbildung in den Kamerunschen Lehrplan mit einzuarbeiten. Da Nkong Hilltop keine Erfahrung mit Umweltbildung hat, war es notwendig einen weiteren Partner zu suchen für dieses Unterprojekt. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir, nachdem wir mit 4 Organisationen in Buea gesprochen haben, die sich mit dem Thema befassen, nun einen guten und verlässlichen Partner gefunden zu haben. In den nächsten Wochen werden wir mit ihm in Buea die Themen des Umweltbildungsprogramms abstecken. Am wichtigsten ist uns das Thema der Batterien, die wir nun ins Dorf bringen werden. Umweltbildung muss hier dafür sorgen, dass elektronischer Müll nicht auf den Feldern landet. Das wird eines der Hauptziele. Das Thema der Landwirtschaft wird wohl vorerst außen vor bleiben – eins nach dem anderen. Oder wie man hier sagt: „small, small – catch monkey“

 

 Der Blick ueber das Dorf

Interviewers

Aber zurück zu unserem Trip. Nachdem Treffen mit Gilbert ging es wieder zum Auto – es war inzwischen repariert. Allerdings war es schon dunkel, d.h. wir mussten die Nacht in Dschang verbringen. Wir haben ein kleines Studentenwohnheim gefunden, in dem man Zimmer für die Nacht mieten kann (was viel billiger als ein Hotel ist).

Am Mittwoch ging es dann wieder ins Dorf, da wir ja am Nachmittag ein Follow-Up treffen mit den Interviewern geplant hatten. Johannes fuhr an diesem Tag noch einmal zum Wasserfall um einiges auszumessen und ich traf mich mit den Interviewern, die noch einige Fragen hatten. Insgesamt aber hatten sie de ersten Fragebögen sehr gut gemeistert und ich habe ein gutes Gefühl, dass wir mit den Daten am Ende auch etwas anfangen können. Schade nur – es kamen nur 4 von 10 Interviewern zum Follow Up Treffen – wobei 2 entschuldigt waren… Wollen wir hoffen, dass die Infos von diesem Treffen auch zu den anderen 4 durchgedrungen sind…

In den nächsten 2 Wochen werden die Interviewer nun für uns Daten sammeln und am Ende die Fragebögen nach Buea senden, damit wir sie dann auswerten können.

 

 

Douala – die Höllenstadt

Am Donnerstag ging es dann zurück nach Buea, aber nicht ohne einen Abstecher nach Douala – wir wollten endlich erfahren, was denn mit unserem Paket aus Südafrika und unserem Paket aus Deutschland passiert war. Evtl. sollte man dazu sagen – im Dorf war es seeeeehhhhhr kalt – wir mussten abends ein Feuer anmachen, weil wir gefroren haben. Douala dagegen ist die heißeste, dreckigste, stickigste Stadt in Kamerun… Im Klimaschock warteten wir also am Flughafen auf Edwin und Fabian, die sich aufgemacht hatten, um herauszufinden, was mit unserem Paket, das am 10. September aus Südafrika per Luftfracht an uns gesendet worden war passiert war. Eigentlich hatte die Südafrikanische Aifreight-Handler uns gesagt, dass wir einen Anruf aus Douala bekommen würden, wenn das Paket da ist… Am Donnerstag mussten wir dann feststellen, dass das Paket schon seit 11.09. in Douala war und wir nun Lagergebühren zahlen müssen (allerdings nur 2 Euro/Tag). Und wir konnten das Paket auch nicht mitnehmen, da es in Vincents Namen (Chef von Nkong Hilltop) gesendet wurde und wir eine polizeilich beglaubigte Vollmacht von ihm brauchen, um es abzuholen…

 

Aber immerhin – das Paket ist da!!

Unser zweites Paket – das aus Deutschland sollte ja angeblich schon am 2.9. ankommen. Allerdings kam es ja nur in Nigeria an…Inzwischen ist der Container, in dem unser Paket ist, wie wir von Getma (der Clearing Agent in Douala) erfahren haben, am Donnerstag in Douala angekommen. Allerdings ist er noch nicht ausgeladen…Wir erfuhren aber immerhin schon mal die Kosten für’s ausladen und welche Dokumente wir brauchen. Und was noch wichtiger ist – wir erfuhren, dass es da ist und das wir es abholen können!!

Heute ist Johannes nun unterwegs, um die beiden Pakete abzuholen, die allerdings beide noch durch den Zoll müssen. Es bleibt also weiter spannend J.

 

Way forward

Wenn die beiden Pakete nun endlich in Buea sind, kann Johannes beginnen die Demonstrationsanlagen zu bauen, die dann bei unserem nächsten Trip im Dorf installiert werden sollen und begleitet von Sensibilisierungsmaßnahmen werden dann die Handwerker ausgewählt, die lernen wollen solche Anlagen selbst zu bauen.

Während Johannes baut kümmere ich mich um das Thema Umweltbildung und schreibe weiterhin fleißig, was bei uns so passiert!

 

Lesson learned von diesem Trip:

Regenzeit ist wirklich kein Spaß und Autofahren in der Regenzeit sehr teuer; kurze Trips, wie wir uns das mal so eben vorstellen funktionieren einfach auf Matschstraßen nicht…

 

Abschließend sei gesagt, dass der Trip trotz aller Strapazen für uns ein Erfolg für unser Projekt war (wir müssen uns einfach noch an den african way of life gewöhnen) und wir die Zeit in M’muock sehr genossen haben. Durchweg sind wir nur Freundlichkeit und Herzlichkeit begegnet und die Idee des Projekts wird von vielen im Dorf bereits tatkräftig unterstützt. Wir sind sicher, dass wir gemeinsam mit den Bewohnern von M’muock vieles erreichen können!

 

Wir hoffen euch geht es allen gut!

 

Alles liebe

 

Cornelia und Johannes

 

 

 

 

 

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