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Infos zum Projekt
Archive für März 2009
Regenerativer Strom in M´muock
6.3.2009 von Johannes.
Am 27. Januar kamen wir wieder aus Deutschland zurück, mit im Gepäck hatten wir nicht nur kleine Geschenke, eine Erkältung und Dinge fürs Projekt, sondern auch meinen Vater Reinhold. Er hatte sich überreden lassen, das Abenteuer Afrika auf sich zu nehmen und uns beim Aufbau der Demonstrationsanlagen in M´muock zu helfen.
Am Anfang haben wir uns natürlich erstmal in Buea akklimatisiert und wieder Kräfte gesammelt. Edwin, war in der Zwischenzeit recht fleißig und hat Informationen über die potentiellen neuen Projektdörfer zusammengetragen. Diese Informationen haben wir dann besprochen und ausgewertet. Als großen Fortschritt haben wir auch die Anwerbung eines viel versprechenden Handerkers gewertet. Francis lebt mit seiner Familie in
Allerdings müssen wir noch abwarten, ob er sich mit den eher filigranen Arbeiten bei unseren Turbinen bewähren kann.
Unterdessen haben wir versuchsweise die automatische Tröpfenbewässerung in unseren Garten in Buea installiert, die wir aus Deutschland mitgebracht hatten. Der Vorteil dieser Bewässerungsmethode liegt in der gezielten Wasserabgabe nur an die Wurzeln der Pflanze, ohne dass das ganze Feld bewässert werden muss und ein Großteil des Wassers verdunstet. So kommt das System mit einem Bruchteil des Wassers aus mit dem traditionelle
Natürlich gingen wir auch gleich daran das System zu „kamerunisieren“, also auf lokal vorhandene Materialen abzuändern. Das funktioniert erstaunlich gut: Wir haben einen günstigen Schlauch benutzt, der eigentlich für die Verlegung von Elektro-Kabeln gedacht ist (Denselben Schlauch benutzen die Bauern in Mmuock für die Bewässerung ihrer Felder) und die Tröpfchenanschlüsse aus Lüsterklemmen und Bambus gebaut. Den Tank haben wir aus Maschendrahtzaun und Plastikfolie gebaut.
John, unser Nachbar war gleich so begeistert, dass er uns ein System für Testzwecke abgenommen hat. Er meinte so etwas habe in Kamerun Zukunft - Wir stimmen ihm da komplett zu.
Eine noch einfachere
Natürlich wollten wir auch unsere Wind- und Wasserturbinen endlich in M´muock aufstellen. Nachdem auch scheinbar das Problem mit der elektronischen Schutzschaltung für das Windrad überwunden war, und wir einfache Batteriewächter aus Deutschland mitgebracht haben (sie sollen in Zukunft von Kamerun nachgebaut werden) schienen alle technischen Probleme aus dem Weg geräumt.
Gemeinsam mit Franzis, meinem Vater und vielen interessierten Dorfbewohnern haben wir zuerst den besten Standort für das Wasserkraftwerk ausgesucht. Dabei haben wir darauf geachtet, dass auch bei Hochwasser die Turbine nicht unter Wasser stehen wird. Anschließend haben wir die Rohrleitungen verlegt und einen kleinen Damm aus Steinen und Sandsäcken gebaut.
So staut sich das Wasser hinter dem Damm und fällt anschließend gute 10m in die Tiefe, wo es die kleine Turbine an einer Autolichtmaschine antreibt und so Strom erzeugt.
Nach ein paar kleineren Problemen konnte die erste Batterie an der Ladestation (ungefähr 40m entfernt) geladen werden. Trotz der relativ hohen Fallhöhe erzeugt die Anlage im Schnitt nur um die 100Watt.
Das liegt zum einen daran, dass wir ein „Blockholz“ eingebaut haben, damit nicht die gesamte Turbinenbreite vom Wasser genutzt wird.
Zwar würden wir wesentlich mehr Strom bekommen, dafür würde aber auch die Turbine bei diesen Kräften schneller verschleißen. Zum anderen haben die 40m Kabel einen sehr hohen Verlust durch den Widerstand (das können fast 20% der Leistung sein). Schließlich müssen wir auch mit dem Wasser haushalten, da im Moment der Höhepunkt der Trockenzeit ist und die Bäche sehr tiefen Wasserstand haben.
Trotzdem ist es ohne Probleme mit diesen 100Watt möglich eine unserer Batterien innerhalb eines Tages zu laden. Damit haben wir unser Ziel mehr als erreicht.
Nachdem wir alle Rohrleitungen verlegt hatten, haben wir aus ein bisschen Zement ein kleines Fundament gegossen, damit die Turbine einen festen Halt hat und auch nicht geklaut werden kann.
Erst spät am Abend sind wir wieder an unserem Haus angekommen und waren zuversichtlich, dass alles funktionieren wird.
Am nächsten Tag ging es zum Standort unserer Windturbine. Musa hatte uns Baumstämme und Steine für den Turm organisiert.
Mit einer Kettensäge habe wir die Stämme auf die richtige Länge gebracht und anschließend mit einem Handbohrer die Löcher für die Windradhalterung gebohrt. Leider brach der 13mm!!! Bohrer beim letzten Loch ab, so dass wir ungefähr eine Stunde auf Ersatz warten mussten. Der Ersatzbohrer funktionierte aber nicht richtig, so dass es wieder mal an der Zeit war zu improvisieren und das Beste aus der Situation zu machen. Also mussten die Querverstrebungen in den Boden miteingegraben werden, statt sie auf halber Höhe ans die anderen Maststämme zu schrauben.
Zwischenzeitlich kam Dr. Thieleke gemeinsam mit seiner Frau aus Foumban zu einem Kurzbesuch. Die beiden verbringen den Winter seit einiger Zeit in Kamerun und sind auch schon mit dem Auto von Deutschland nach Kamerun gefahren…
Nachdem der Turm für eine Trockenübung ohne Windturbine aufgestellt wurde, war es an der Zeit die Maschine zum Laufen zu bringen. Gleich nachdem sie aufgerichtet wurde, begann sie sich wie wild zu drehen, die Leute klatschten und wir waren glücklich.
Nun musste aber noch unsere Elektrik angeschlossen werden. Der „Schaltkasten“ hat neben der Elektronik auch einen Strommesser und zwei Schalter, mit denen man die Turbine einmal von der Elektronik trennen kann und anschließend die Turbine in einem Notfall oder zu Wartungsarbeiten kurzschließen kann.
Dabei ist es wichtig eben diese Reihenfolge einzuhalten: erst Elektronik trennen, dann kurzschließen. Beachtet man dies nicht, und das Windrad dreht sich gerade extrem schnell, kann der hohe Strom beim Kurzschließen die Elektrik zerstören. UND genau das ist natürlich passiert. Ein „hilfbereiter“ Handwerker hielt mir den Schaltkasten zur Installation und obwohl ich vorher noch jedem ausdrücklich die Anweisung gegeben habe, auf keinen Fall irgendetwas zu berühren, war die Neugier zu groß… Er legte den Schalter um, und ein paar hundert Watt grillten die Elektronik……
Damit war die Idee mit der Windradinstallation erstmal gestorben. Die Elektronik kann leider im Moment nur in Buea von einem Elektriker hergestellt werden. Ich verstehe leider davon zu wenig, um es in irgendeinem Dorf reparieren zu können.
Es gab also einen kleinen Rückschlag, aber die Wasserturbine funktioniert und die ersten Testpersonen haben von Chief Festus die Batterien gemeinsam mit einer Lampe erhalten.
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M’MUOCK RENEWABLE ENERGY PROJECT (MREP) TEST PHASE GOES OPERATIONAL
5.3.2009 von Johannes.
Beneficiaries around the
Travels
A team of five persons travelled in two sets on the 5 th and on the 7 th of February 2009 to M’muock Fossimondi at Lebialem Division in the South West Region of Cameroon, all the way from Buea – a distance estimated at 310 Km.
Asonganyi Joseph had the credit of ensuring that the first set, Cornelia Ehlers and Njonguo Edwin travelled safely to M’muock, alongside some of the bulk of the wind and water turbine components transported knocked-down. He even did the wonderful job of driving back to Buea on the 6th and again to M’muock on the 7th with the rest of the team, that is, Johannes Hertlein and
Water Turbine Demo Site
Friday the 6th and Saturday the 7th were basically used to put together the materials needed for the demo site, such as sand, gravel, and other tools. Musa Tezeh of M’muock village was of great assistance in ensuring these. It was even very interesting to know that the indigenes were willing to sell some materials at reduced prices in order to see development come to them the soonest possible.
Meanwhile, Cornelia went straight into business as she began the training of the women’s groups and the school clubs on environmental issues the very next day.
With the arrival of the rest of the team on Saturday the 7th , Sunday the 8th saw a very busy day for the G REEN STEP e.V. team as work began at exactly 9:00am with a 10km drive down to Molah Palace from the Mbelenka Market Square, and eventually, the transportation of the construction materials from the palace to the less than a kilometre waterfall called “Fohlepai”. A concrete was constructed at the foot of the waterfall to fix the small water turbine to the ground in order to avoid loosing it to any unscrupulous individual or group. Reinhold particularly did a good job here.
A provision of 48 hours was made for the concrete to fully solidify, then followed another visit to the site on Wednesday the 11th when a dam was constructed at the top of the waterfall to direct much water into the PVC pipe that connects to the turbine. The initial flow had just little pressure, unable to rotate the generator, but with the idea of the technicians, Johannes and Reinhhold, assisted by Edwin, Francis, Joseph, Chief Festus Fonang, Musa Tezeh and a few others from the Molah Palace and it’s neighbourhood, the dam was given another phase which finally brought the desired water-flow, and hence rotating the generator of the water turbine. Asked what his overall impression was at that stage, Johannes said “I think we are now generating electricity”, and truly, electricity was being generated.
The challenge even lied ahead to stabilise the fluctuating flow of electricity. It meant redoing the dam, straightening the PVC pipe and reconnecting it into the water turbine, as well as stopping all leakages. It could take less than an hour to accomplish this task but it was more demanding and quite technical. Renewed brainstorming and plunging back to work finally had the electricity detection metre reading properly by midday. Three hours later, the metre reading indicated that something was not going right, this time, a minor concern. Reinforcing the blockade at the dam to step up the water level for increased pressure automatically solved the problem, and today, we can proudly say that it is working – the indicator metre and bulbs could show.
Whereas, seven interested beneficiaries were selected by the community to test the electricity generated by the water turbine. Two of whom were chosen to manage the demo site.
The two managers, Nkemtiafie Thomas and Nkemeloh David, were on Wednesday the 11th of February 2009 drilled by Johannes and Edwin on how to go about the process and what is expected of them. It was particularly reiterated to them that the batteries should never go below 11.5 volts, neither should they exceed 14.2 volts. Overcharge and undercharge circuit controllers are however, built in the battery boxes to switch of automatically when maximum or minimum level respectively is attained. They found it very interesting and are already doing the job right.
The beneficiaries paid a refundable deposit of 10,000 frs cfa each and collected a set of 12volt car battery and bulb provided by GREEN STEP e.V. Beneficiaries take the battery to the charging point and pay a fee of 600 frs each time the battery is charged, and the electricity in the battery can light up a house for up to 10 days before it can be recharged again.
Wind Turbine Demo Site
The GREEN STEP e.V./NKONG HILL TOP team worked on the wind turbine site on Monday the 9th of February from 8:00 am and were visited by Dr. Erecting the wind turbine was really communual work as the village community could not wait to enjoy electricity from such source for the very first time. They contributed in the cutting of the poles and erecting of the turbine as instructed. Work at this site will
Coping With a Work Partner in Language Barrier
The eight days passed on the field was that of actual division of labour, improved specialisation, and yet committed team work and total collaboration amongst the entire team. Sign Communication and Irrigation skills are some skills we developed and learnt as Reinhold only speaks German while Edwin speaks English. It was very fascinating as both of them paired up perfectly and did the job successfully.
Moreso, the inreased rate of water shortage at M’muock especially during the dry season calls for innovative techniques. Mending and linking pipes were only a provisional solution. GREEN STEP e.V. and NKONG HILL TOP are presently researching on Ram Pump Technology for irrigation to relief M’muock of the critical water crisis.
© Njonguo Edwin, February 2009.
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